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Type 4 „Ka-tsu

Riich.Models im Maßstab 1/72


von Stefan Szymanski / Mai 2020





Historie:

Der Type 4 „Ka-tsu“ wurde 1943 als amphibisches Versorgungsfahrzeug entworfen, um von U-Booten aus Truppen auf abgelegenen Inseln oder Atollen im Pazifik zu versorgen. Die Idee dabei war, jeweils zwei dieser Fahrzeuge auf einem U-Boot zu platzieren, so dass diese im aufgetauchten Zustand des Bootes nur noch ablegen mussten, um auch über für Boote unpassierbare Riffe zur Truppe vor Ort zu gelangen.


Die Problematik dabei war schon die nötige Abdichtung u.a. des Motorraums, um bestimmten Wasserdrücken überhaupt standhalten zu können. Auch ansonsten war das „Ka-tsu“ durch seine Abmaße (11m lang, 4m breit, 2m hoch und 16t schwer) und Untermotorisierung von 62 PS sowohl im Wasser, als auch am Land nicht in seinem Element. Um den Motor zu entlasten und genug Auftrieb zu bieten, war dieses Fahrzeug für die fünfköpfige Besatzung nahezu ungepanzert. Eine Höchst-Geschwindigkeit von lediglich fünf Knoten auf dem Wasser, sowie der Verlauf des Pazifik-Krieges ließen dann die weiteren Planungen für den Einsatz als Versorgungsfahrzeug endgültig ins Wasser fallen.


Trotzdem wollte man den schon 49 gebauten „Ka-tsus“ einen anderen Verwendungszweck zukommen lassen. So sollten diese nun in modifizierte Form als Torpedo-Träger zum Einsatz kommen und wurden dementsprechend jeweils mit zwei Type 91-Torpedos ausgestattet. Ziel war es, alliierte Landungsflotten in gut geschützten Atollen angreifen zu können. Planungen dazu liefen unter der Operation „Yu-Go“ mit Angriff auf das Majuro-Atoll, der aber nie stattfand, denn auch hier waren die Nachteile des „Ka-tsus“ zu offensichtlich. Durch den weitgehend leeren Rumpf und dem hohen Schwerpunkt durch die Torpedos kam es zu erheblichen Stabilitätsproblemen. Ein lautstarker, aber unterdimensionierter Motor taten ihr übriges, um auch diese Planungen fallen zu lassen. Trotzdem behielten die Japaner das „Ka-Tsu“ noch als eine Art Kamikaze-Boot (Selbstmörderschiff) im Hinterkopf und hätten diese wohl auch bei einer Invasion des japanischen Festlandes eingesetzt. Durch die Kapitulation Japans kam es jedoch nie zu dieser Szenerie. So wurde eine Anzahl dieser Fahrzeuge Ende 1945 verlassen im Hafen von Kure vorgefunden...


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Bausatz:

Aufmerksam bin ich auf den Type „Ka-tsu“ durch seine außergewöhnliche Hässlichkeit geworden. Alles, was man eigentlich mit Eleganz und Stromlinienförmigkeit in Verbindung bringt, hat nichts mit dem „Ka-tsu“ gemein. Selten sieht man einen Bautypen seine Erfolglosigkeit so ins Gesicht geschrieben. Selbst Tecknik-Laien würde beim Anblick des „Ka-tsus“ sofort erkennen, dass die Karriere nicht mit Erfolg gekrönt gewesen sein kann. Aber um so unförmiger und hässlicher ein Fahrzeug ist, um so mehr übt es einen gewissen Reiz auf mich aus. Denn gerade daraus lassen sich immer sehr interessante Modelle gestalten, die im direkten Vergleich zu Shermans, Tiger etc. komplett aus dem Rahmen fallen.

Der Bausatz aus dem Hause Riich macht schon beim Öffnen einen hervorragenden Eindruck. Sauber gegossene Spritzlinge mit vielen Details lassen viel Bauspaß versprechen. Als weiteres Plus liegt dem Bausatz noch ein kleiner Photo-Ätzteil-Bogen bei, mit dem sich ein Schutzgitter für den Auspuff und Schrauben für die Torpedos fertigen lassen.

Einen Decalbogen sucht man dagegen vergeblich, wird aber für die vorgesehenen zwei Versionen, die der Bausatz vorgibt, auch nicht benötigt...




Der Bau:

auch wenn der Bauplan einen übersichtlichen Eindruck macht, hat dieser doch seine Tücken, auf die ich im laufe des Bauberichts noch eingehen werde. Riich gibt hier zwei mögliche Versionen/ Optionen in einer farbigen Mehrseiten-Ansicht vor. Schon vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten, sollte man sich hier auf eine Version festlegen, da es hier leichte Unterschiede gibt, die beim Bau unbedingt berücksichtigt werden müssen. Riich macht hier in der Bauanleitung den Fehler, dass zwar auf eine gewisse Wahl hingewiesen wird, doch bekommt man dabei keine Information, um welche Variante es sich dabei jeweils handelt.

Für mich stand eigentlich sehr schnell fest, dass ich mich für die „Multi-Tarn-Version“ entscheiden würde. Die Lackierung dabei ist natürlich um einiges fordernder und anspruchsvoller, dass Ergebnis dafür aber auch meist sehr sehenswert.

Im Grunde halte ich mich nie genau an den Bauplan und plane die Bauschritte so, wie diese mir praktisch am besten und sinnvollsten erscheinen. So machte bei mir auch die Komplettierung des Rumpfes den Anfang. Dabei muss vor der Montage am Bauteil B1 je nach Version verschiedene Bohrungen angebracht werden. Diese beziehen sich auf unterschiedliche Auspuff-Ausführungen, sowie Ablageschienen für die Torpedos.

Die Passgenauigkeit des Rumpfes in Verbindung mit den Bauteilen B1 und B5 war dabei hervorragend, so dass hier keinerlei Spachtel- und Schleifarbeiten nötig waren.

Nun ging es weiter mit den separaten Aufbauten, sowie Schrauben und Ruderanlage. Hier hat man die Wahl, Schrauben und Ruder im ein- oder ausgefahrenen Zustand darzustellen. Ich entschied mich dazu, die Ruderanlage ausgefahren darzustellen, um die Charakteristik des Fahrzeugs besser zu betonen.

Bei der Montage des offenen Führerhauses und des dazugehörigen Hockers für den Fahrer (B14) fiel mir auf, dass die Positionierung des Hockers viel zu weit hinten liegt, so eigentlich keinen Sinn ergibt und sich auch nicht mit Original-Bildern deckt. So sollte man diesen unbedingt weiter nach vorne platzieren und das eigentlich vorgesehene Loch mit Spachtel verschließen. Auf Original-Bildern erkennt man zudem rechts vom Fahrersitz ein weiteres kleines Handrad, welches im Bausatz leider nicht enthalten ist. Hier schuf ich mit einem passenden Ätzteil aus der Reste-Kiste Abhilfe. Im Bauplan, sowie Original-Bildern findet man vor dem Führerhaus eine Art Tisch-Ablage vor. Leider findet man aber am Bauteil B7 nur die vertikale Stütze vor. Die eigentliche horizontale Ablage findet man weder als Bauteil im Bausatz wieder, noch wird hier im Bauplan darauf eingegangen. Aber auch hier konnte ich mir selbst mit Plastik-Sheet helfen. Ansonsten sollte noch erwähnt werden, dass es sich bei dem im Bauplan vorgesehenen Teil B20 (Antennen-Halterung) eigentlich um B18 handelt.

Ein wirkliches Manko des Bausatzes sind die schweren MGs (A10). Die MGs sind dabei einfach nur brillant mit viele Liebe zum Detail wiedergegeben. Es ist aber nahezu unverständlich, dass diese fest mit dem Sockel ein Bauteil bilden. So ist nur eine starre Ausrichtung möglich. Es hätte dem Modell aber viel besser zu Gesicht gestanden, wenn man hier die Wahl unterschiedlicher Positionen gehabt hätte.

Eigentlich plane ich beim Bau eines Modells immer mit verschiedenen Baugruppen, die die folgenden Lackierungs- und Alterungsarbeiten erleichtern sollen und erst am Schluss komplettiert werden. Das Fahrwerk bildet dabei bei mir eigentlich immer eine dieser Baugruppen. In diesem Fall wich ich von meiner sonstigen Vorgehensweise ab. Das Fahrwerk erschien mir einfach zu aufwendig und umfangreich, als das ich mir wirklich einen Gefallen tun würde, dieses erst zum Abschluss zu montieren. Gerade dadurch, dass man hier mit Teilsegmenten der Laufkette arbeiten muss, ist eine genauste Ausrichtung der Laufräder unabdinglich. So machten bei mir auch die Laufbandagen (Arbeitschritte 2C und 2D) den Anfang, die ich zuerst genaustens ausrichtete und später mit Sekundenkleber stabilisierte. Danach folgten ohne Verklebung (!) erst die kleinen oberen Laufrollen, sowie Umlenk- und Antriebrolle mit vorher montierten Kettenglieder. Dabei fiel wieder ein Fehler des Bauplans ins Auge. So handelt es sich bei den Bauteilen A24 tatsächlich um A25. Nun mussten nur noch die vorgesehenen Kettensegmente eingepasst und verklebt zu werden. Dabei wurden dann auch erst die Umlenk- und Antriebsräder, sowie die kleinen Laufrollen verklebt.

Zwar wurden die Torpedos von mir erst nach den Lackierungs- und Alterungsarbeiten montiert, doch gehe ich darauf schon im Vorfeld ein. Zwar bietet Riich die Möglichkeit, die Propeller inklusive Blätter aus Photo-Ätzteilen zu fertigen, doch nahm ich davon Abstand. Das wäre mir dann doch eine ganze Spur zu „fummelig“ gewesen, so dass ich auf die Bauteile des Spritzlings zurück griff. Auch die Montage der Spanngurte (P5 des Ätzteil-Bogens) musste man als kniffelig bezeichnen. Hier sollten die Gurte vor Montage unbedingt an einem Pinselstiel oder ähnlichen vorgebogen werden. Ansonsten treten zu hohe Spannungen auf, die eine Verklebung sehr mühselig machen...




Die Lackierung:

Wie schon zu Anfang beschrieben, war der „Ka-tsu“ mit „Multi-Tarnung“ mein eindeutiger Favorit. Riich bezieht sich bei seinen Vorgaben auf zwei Farbhersteller (Mr. Hobby und Vallejo). Da ich bisher sehr gute Erfahrungen mit Vallejo gemacht hatte, fiel mir die Wahl nicht schwer. So sollten ein „Medium Green“ (Vallejo 827/ Lime Green), „Red Brown“ (Vallejo 984/ Flat Brown), „Ice Yellow“ (Vallejo 858), sowie ein „NATO-Black“ (Vallejo 862/ Black Grey) und „Hull Red“ (Vallejo 985) bei den Torpedos zum Einsatz kommen.


Der Anfang macht das „Lime Green“. Danach folgten das „Ice Yellow“, „Flat Brown“ und am Schluss der dunkelste Ton „Black Grey“. Da ich nicht der größte Airbrush-Künstler bin, nutzte ich die Maskier-Knete von MBK zum jeweiligen Abdecken. Diese Knete ist dabei anwendungsfreundlicher als jedes Maskierband und lässt sich ohne Probleme auf dem Modell aufbringen und nach der Lackierung auch wieder entfernen. Ein weiter Vorteil dieser Knete ist, dass sich diese mehrmals verwenden lässt. Gerade für solche Tarnschemen also absolut empfehlenswert.

Vor der Lackierung erschien mir die vorgegebene Farbkombination schlüssig, nach dem Farbauftrag war ich dann doch irritiert. So wirkte alles sehr grell, aufgesetzt und künstlich. So richtig schlau bin ich aus der Farbvorgabe von Riich immer noch nicht geworden. So bildet man so zwar eine hervorragende Basis und Ausgangsposition für alle Arten der Nachbehandlung (Filtern, Weathern etc.), aber ohne diese Nachbehandlung muss man die Vorgabe einfach als falsch einsortieren. Wer also kein Freund des künstlichen Alterns ist, sollte sich hier unbedingt nach anderen Farbalternativen umsehen und recherchieren.



Aber zurück zur Lackierung. Kleinere Farbarbeiten erledigte ich nun mit dem Pinsel. Dabei führte ich auch schon ein dezentes Drybrushing mit einem stark aufgehellten Farbton der vorher verwendeten Farben durch, um das bis dato grelle Erscheinungsbild schon mal ein wenig zu brechen. Blankes Metall stellte ich mit Ölfarben vorwiegend an den typischen Stellen dar, die der meisten Abnutzung ausgesetzt sind. Nun folgte eine Komplettversiegelung mit Glanz-Klarlack, um zum einen eine glatte Oberfläche zu erzielen, zum anderen, um den Farbauftrag bei den folgenden Arbeiten vor einer Beschädigung zu schützen. Da alle Nacharbeiten in Verbindung mit Lösungsmitteln (Terpentin-Ersatz) erfolgten, benutzte ich hier einen Acryl-Klarlack, der gegen Lösungsmittel absolut resistent ist.


Wiederrum mit Ölfarben und Pinsel setzte ich nun alle Roststellen und Streams (typische vertikale Ablaufstreifen von Rost oder Feuchtigkeit). Nach dem Abtrocknen folgten dann die Filter. Für das ganze Modell verwendete ich hierbei „Tan for Tritonal Camo“ von MIG. Im oberen Bereich kamen dann noch örtlich ein „Sun Bleach“ und „Vivid Orange Rust“ des gleichen Herstellers zum Einsatz, während ich im unteren Bereich auf ein „Brown for Dark Green“ zurückgriff. Nach setzen eines jeden Filters konnte man gut erkennen, wie das grelle Ursprungsbild nach und nach verschwand und die Farben eine viel bessere Harmonie zusammen bildeten.


Den Abschluss der Alterungsarbeiten bildete ein punktuelles Washing mit der stark verdünnten Ölfarbe „Umbra-gebrannt“. Anschließend konnte alles mit einem klaren Matt-Lack versiegelt werden.

Jetzt kamen die Pigmente zum Einsatz, die ich vorwiegend im Fahrwerksbereich und der Laufkette platzierte und mit einem passenden Thinner (for fixing) fixierte.

Als kleinen Eye-Catcher setzte ich nun noch eine Antenne mit einer japanischen Fahne an die dafür vorgesehene Stelle. Damit waren dann die Arbeiten am „Ka-tsu“ abgeschlossen...




Bau des Dioramas:

Schon vor Beginn der Arbeiten am Ka-tsu war mir klar, dass das später fertige Modell sein Zuhause in einer typischen Strandlandschaft des Pazifik finden sollte. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die von mir dargestellte Szenerie absolut fiktiv ist. Wie schon in der Historie erwähnt, sollte der eigentliche Einsatz von U-Booten erfolgen. Für mich übte aber die Darstellung eines „Ka-tsus“ auf einen U-Boot-Rumpf überhaupt keinen Reiz aus. Gerade auch mit der speziellen Tarnung bot sich eine Strand-Szenerie einfach zu sehr an, bei der das „Ka-tsu“ im Schatten und Schutz der Palmen auf einen Angriff auf die alliierte Landungsflotte vorbereitet wird. Das waren nun meine Bilder im Kopf, die „nur noch“ in die Tat umgesetzt werden mussten.


Den Anfang dabei machten wie immer eine passend zurecht gesägte Pressspanplatte und Zierleisten. Nachdem ich hier die genaueren Ausnehmungen festgelegt und ausgearbeitet hatte, wurde der Rahmen zuerst schwarz lackiert und anschließend abgeklebt, um diesen vor späteren Verschmutzungen zu schützen.

Weiter ging es mit dem Innenleben. Ziel war es eine Art Gezeiten-Böschung (leichte Erhebung) dazustellen. Mit Moltofil, Vogelsand und Heilerde gestaltete ich die Bodenstruktur. Dabei arbeitete ich auch schon entblätterten Feinbusch (erhältlich zur Landschaftsgestaltung) in den Sand ein, um damit später ein freiliegendes Wurzelwerk zu imitieren. Auch fanden Steine aus BalsaFoam nun schon ihren Platz.


Weiter ging es mit der Farbgebung. Gerade, wenn man den Sand farblich mehr Tiefe verleihen will, ist es schon eine richtige Herausforderung. So verwendete ich hier verschiedene Braun- und Sandtöne und auch Pigmente, bis ich endlich mit dem Resultat zufrieden war.

Zur Darstellung der leichten Brandungswelle verwendete ich ausschließlich Weißleim, den ich in mehren Lagen aufbrachte und mit einem Zahnstocher strukturierte. Mit weißer Ölfarbe bemalte ich die Gischt und zum Abschluss folgte noch eine Versiegelung mit glänzenden Klarlack.

Mit einem Thymian-Gewürz stellte ich die typischen Algen-Anschwemmungen dar. Das Gewürz fand aber auch an anderen Stellen des Dioramas als Unterholz seinen Platz. Fixierte wurde das Gewürz mit Mattlack und Pinsel, aber auch hier erfolgte eine farbliche Nachbehandlung mit Ölfarben.


Bei den Palmen verwendete ich Stämme von Preiser, die ich mit Palmen-Blätter von Fredericus Rex kombinierte. Mit Hilfe eines Heißluft-Föns verpasste ich den Stämmen eine passende Biegung und richtete diese Richtung Meer aus (wie man es auch auch vielen Original-Bildern beobachten kann). Die Blätter brachte ich mit Hilfe kleiner Bohrungen an. Die Blätter erhielten dabei schon im Vorfeld eine passende Bemalung aus mehreren Grüntönen und wurden auch passend zurecht gebogen. Mit dem Ergebnis war ich mehr als zufrieden.


Nun ging es an die eigentliche Vegetation. Auch hier kann man auf vielen Original-Bildern erkennen, dass der Dschungel in diesen Regionen (Pazifik) oft bis zum Strand reicht. Ziel war es nun, zumindest die Ausläufer eines Dschungels darzustellen, in dem das „Ka-tsu“ und dem Palmendach gut vor Fliegersicht geschützt ist. Hier kamen nun mehr als genug Produkte von Fredericus Rex, MIG und MiniNatur zum Einsatz. Auch hier erfolgte eine farbliche Nachbehandlung mit mehreren Grüntönen.

Zu guter Letzt erfolgte der „Einbau“ des „Ka-tsus“. So wurde das Modell mit der Grundstruktur des Bodens verklebt und mit wenig Vogelsand und Heilerde eingepasst...




Die Figuren:

Wie bei einigen anderen Epochen auch, ist die Auswahl an guten japanischen Figuren aus dieser Zeit im kleinen Maßstab sehr begrenzt und überschaubar. So verwendete ich einen passenden Set von Germania-Figuren, sowie zwei Figuren von Munich, die eigentlich eher für die kaiserliche Luftwaffe gedacht sind, sich aber auch sehr gut mit der Szenerie und den anderen Figuren ergänzte.


Die komplette Bemalung erfolgte ausschließlich mit Ölfarben. Nach Abschluss der Bemalung brauchten die Figuren nur noch mattiert und passend im Diorama platziert werden.


Wie auch schon vorher schon erwähnt, zeige ich hier nur eine fiktive Szene, in der das „Ka-tsu“ im sicheren Versteck auf einen Einsatz vorbereitet wird. Während man noch mit diversen Abwicklungen am Fahrzeug beschäftigt sind, geht der Blick eines Besatzungsmitglied schon in die Ferne, konzentriert, vielleicht auch melancholisch, da es sich vielleicht auch um einen Selbstopferungs-Angriff auf die feindliche Landungsflotte handelt, die an einen anderen Abschnitt der Insel dabei ist, ihre Truppen an Land zu bringen...




Fazit:

Hat man Interesse an ziemlich außergewöhnlichen Fahrzeugen, ist man bei dem „Kat-Tsu“ gut aufgehoben. Der Bauplan mag den einen oder anderen kleinen Fehler haben und das Fahrwerk ist mit Sicherheit der „Knackpunkt“ des Bausatzes, aber nichts desto Trotz muss ich sagen, dass der Kit über eine hervorragende Qualität verfügt. Der Bausatz ist sehr gut, aber auch anspruchsvoll, wobei ich mich dabei hauptsächlich auf das Fahrwerk beziehe. Man muss hier aber auch anerkennen, dass alle (!) Bauteile, also auch die Kettensegmente und Laufräder über eine hervorragende Detaillierung und Passgenauigkeit verfügen und man als Belohnung ein sehr realistisches Modell mit durchhängenden Laufketten geboten bekommt. So macht Modellbau Spaß. Ich wünsche Riich, dass das kleine „Ka-Tsu“ trotz des geringen Bekanntheitsgrad eine kommerzielle Erfolgsgeschichte feiert. Verdient wäre es allemal...



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